16.04.2026, 20:44
„Es ist nervig, wenn du so aufmerksam bist.“ Was folgte? Eben was folgen musste, nämlich ein breites Grinsen. Ja, so etwas machte ihm natürlich Spaß. Natürlich war es fraglich, ob man so etwas machen sollte, wenn jemand so am Boden war, wie Lilith, aber sie beide wurden nicht so sozialisiert, wie hier auf der Erde. Für sie beide war normalerweise das Wort Empathie ein Fremdwort. Sie waren nicht empathisch und wenn man das dachte, war es eher vorgespielt oder man machte es, um das zu bekommen, was man wollte. Empathie und Teufelskinder nahm man ganz sicher nicht zusammen in den Mund und so war es doch auch irgendwo logisch, dass Mammon nicht anders konnte als zu grinsen. “Ach komm, eigentlich bist du beeindruckt von meiner Aufmerksamkeit.” Meinte er und konnte mit dem Grinsen gar nicht aufhören. Zumindest so lange nicht, bis Lilith nun wieder anfing zu reden und abwegige Hypothesen aufstellte. Ja, natürlich wussten sie es nicht direkt ob es klappte. Natürlich war das alles nur rein hypothetisch und theoretisch. Dennoch war das eben das Gesetz ihrer Welt. Engel konnten nur durch Engel geheilt werden. Es hieß nie direkt, dass dabei gefallene Engel ausgeschlossen wurden, wobei Lilith ja nie wirklich gefallen war. Sie war etwas Besonderes und ja, vielleicht war das ein gewisses Risiko, aber was war die Alternative? Sie so lassen? Ihr einen Gnadenstoß geben? Was im Übrigen nebenbei gesagt nicht einfach war, denn einen (gefallen) Engel konnte man nur mit einem Engelsschwert töten und in Mammons Besitz gab es (noch) keines und selbst wenn… würde er es können? Könnte er wirklich seine Schwester töten? So sehr sie sich manchmal auch hassten und sich sonst was an den Kopf warfen und wünschten, nein Mammon könnte seine Schwester nicht töten.
Tja und dann fing sie wieder mit ihrer Gnade an, also dass sie keine mehr besaß und was sie dann denn überhaupt noch war und sie im Grunde schon so tief gesunken war, dass der einzige Ort und die einzige Person, bei der sie sich sicher fühlte bei Mammon war. Das hatte sie nicht sagen wollen, das war auch Mammon bewusst, genauso, dass er nicht gerade ihre erste Anlaufstelle war. Wieso auch? Es war ja nicht so, dass sie sich, wenn sie sich normalerweise trafen, vor Freude um den Hals fielen. Oh nein, ganz im Gegenteil. Sollte Mammon ihr also deswegen sauer sein? Keineswegs. Es löste eher ein komisches Gefühl in ihm aus. Sie fühlte sich bei ihm sicher. Ja, bei IHM. Doch Mammon wollte sich darüber jetzt nicht den Kopf zerbrechen, sondern sich lieber auf Lilith und ihren ganze Aussagen konzentrieren, denn natürlich konnte Mammon nicht anders als ihr zu antworten. “Jetzt hör mir mal zu.” Sein Tonfall war nun plötzlich ernst und seine gerade noch lockere Körperhaltung, änderte er dahingehend, dass er seinen Oberkörper aufrichtete und sie direkt ansah. “Natürlich kenne ich keinen einzigen Fall.” gab er zu. “Aber was ist denn bitteschön die Alternative? Nichts tun? Das liegt weder in deiner noch in meiner Natur. Ich werd sicher nicht seelenruhig dabei zusehen, wie du dahinvegetiert und nichts dagegen unternehmen. Das will und kann ich nicht” gab er ehrlich zu. Lilith wusste, genauso wie er, dass er nicht der Typ dafür war zu lügen. “Sollte es also nicht funktionieren, dann werden wir was Anderes probieren und das machen wir dann so lange bis wir was finden.” So sah nämlich sein Plan aus und wenn Lilith da nicht mitzog, dann würde er es eben allein durchziehen. Er wollte sich bestimmt dann nicht ewig den Vorwurf machen, dass er nichts probiert hatte um ihr zu helfen.
“Und auch wenn ich es hasse mich zu wiederholen. Du bist verdammt nochmal mehr als nur diese blöde Gnade.” Wieso kapierte sie das nicht? “Schau dich doch einfach mal an. Dein Aussehen hat nichts an Schönheit verloren, deine Art zu reden ebenso wenig, auch wenn es sich gerade in Grenzen hält.” Musste der Teufelssohn dann doch zugeben. “Deine Entschlossenheit ist ebenso noch da und deine Willensstärke erst Recht, sonst hättest du es nicht geschafft, dich selbst zu befreien.” Erklärte er. “Das Einzige, was sich verändert hat ist, dass du anstelle deiner Gnade eben Gefühle hast. Ja, ich weiß, lästige Gefühle, die oftmals viel zu kompliziert sind und viel zu schwammig. Gefühle, die unsere Gedanken trügen können oder dafür sorgen können, dass wir uns unwohl oder komisch fühlen.” Ja, er wusste es durchaus, deswegen hatte Mammon sich ja gewisse Strategien angeeignet um davon nicht zu sehr betroffen zu sein. Meistens klappte das auch ganz gut. “Ich will, dass du dich zusammenreißt und nicht darum trauerst, was du nicht mehr hast, sondern dich viel mehr damit beschäftigst, was du jetzt hast.” Seine Worte waren klar und deutlich und auch so ungewohnt von ihm. Aber auch das war nicht verwunderlich. Diese ganze Situation hier war verdammt ungewöhnlich, aber sie zeigte, dass wenn es darauf ankam, die beiden Teufelskinder durchaus füreinander da waren. “Und wer weiß… vielleicht hast du ja noch mehr von deinen Kräften, als es den Anschein hat. Du bist verdammt nochmal die Tochter des Teufels und kein dahergelaufenes Gör.” Meinte er dann noch und brauchte jetzt erst einmal wieder einen Schluck seines Drinks.
Tja und dann fing sie wieder mit ihrer Gnade an, also dass sie keine mehr besaß und was sie dann denn überhaupt noch war und sie im Grunde schon so tief gesunken war, dass der einzige Ort und die einzige Person, bei der sie sich sicher fühlte bei Mammon war. Das hatte sie nicht sagen wollen, das war auch Mammon bewusst, genauso, dass er nicht gerade ihre erste Anlaufstelle war. Wieso auch? Es war ja nicht so, dass sie sich, wenn sie sich normalerweise trafen, vor Freude um den Hals fielen. Oh nein, ganz im Gegenteil. Sollte Mammon ihr also deswegen sauer sein? Keineswegs. Es löste eher ein komisches Gefühl in ihm aus. Sie fühlte sich bei ihm sicher. Ja, bei IHM. Doch Mammon wollte sich darüber jetzt nicht den Kopf zerbrechen, sondern sich lieber auf Lilith und ihren ganze Aussagen konzentrieren, denn natürlich konnte Mammon nicht anders als ihr zu antworten. “Jetzt hör mir mal zu.” Sein Tonfall war nun plötzlich ernst und seine gerade noch lockere Körperhaltung, änderte er dahingehend, dass er seinen Oberkörper aufrichtete und sie direkt ansah. “Natürlich kenne ich keinen einzigen Fall.” gab er zu. “Aber was ist denn bitteschön die Alternative? Nichts tun? Das liegt weder in deiner noch in meiner Natur. Ich werd sicher nicht seelenruhig dabei zusehen, wie du dahinvegetiert und nichts dagegen unternehmen. Das will und kann ich nicht” gab er ehrlich zu. Lilith wusste, genauso wie er, dass er nicht der Typ dafür war zu lügen. “Sollte es also nicht funktionieren, dann werden wir was Anderes probieren und das machen wir dann so lange bis wir was finden.” So sah nämlich sein Plan aus und wenn Lilith da nicht mitzog, dann würde er es eben allein durchziehen. Er wollte sich bestimmt dann nicht ewig den Vorwurf machen, dass er nichts probiert hatte um ihr zu helfen.
“Und auch wenn ich es hasse mich zu wiederholen. Du bist verdammt nochmal mehr als nur diese blöde Gnade.” Wieso kapierte sie das nicht? “Schau dich doch einfach mal an. Dein Aussehen hat nichts an Schönheit verloren, deine Art zu reden ebenso wenig, auch wenn es sich gerade in Grenzen hält.” Musste der Teufelssohn dann doch zugeben. “Deine Entschlossenheit ist ebenso noch da und deine Willensstärke erst Recht, sonst hättest du es nicht geschafft, dich selbst zu befreien.” Erklärte er. “Das Einzige, was sich verändert hat ist, dass du anstelle deiner Gnade eben Gefühle hast. Ja, ich weiß, lästige Gefühle, die oftmals viel zu kompliziert sind und viel zu schwammig. Gefühle, die unsere Gedanken trügen können oder dafür sorgen können, dass wir uns unwohl oder komisch fühlen.” Ja, er wusste es durchaus, deswegen hatte Mammon sich ja gewisse Strategien angeeignet um davon nicht zu sehr betroffen zu sein. Meistens klappte das auch ganz gut. “Ich will, dass du dich zusammenreißt und nicht darum trauerst, was du nicht mehr hast, sondern dich viel mehr damit beschäftigst, was du jetzt hast.” Seine Worte waren klar und deutlich und auch so ungewohnt von ihm. Aber auch das war nicht verwunderlich. Diese ganze Situation hier war verdammt ungewöhnlich, aber sie zeigte, dass wenn es darauf ankam, die beiden Teufelskinder durchaus füreinander da waren. “Und wer weiß… vielleicht hast du ja noch mehr von deinen Kräften, als es den Anschein hat. Du bist verdammt nochmal die Tochter des Teufels und kein dahergelaufenes Gör.” Meinte er dann noch und brauchte jetzt erst einmal wieder einen Schluck seines Drinks.

